Der Kampf um die Fachkräfte hat begonnen

Besuch bei Rampelmann und Spliethoff

Beelen (aust). Im Rahmen seiner „Wahlkampftournee“ hat der Bundestagsabgeordnete Reinhold Sendker gemeinsam mit dem Vorsitzenden der CDU-Fraktion im Landtag von Nordrhein-Westfalen, Karl-Josef Laumann, das 1967 gegründete Unternehmen und Partner des DOKR Rampelmann und Spliethoff besucht. Ebenfalls zu Gast war Ludger Growe von der CDU-Fraktion in der Axtbachgemeinde.

„Viel Wert legt das Unternehmen auf die Aus- und Weiterbildung. Berater und Monteure sind fachlich durch ständige Schulungen und Weiterbildungsmaßnahmen immer auf dem neuesten Stand der Technik. Zurzeit sind 110 Mitarbeiter im Unternehmen beschäftigt, davon 14 Auszubildende sowie zwei Schwerbehinderte“, sagte Geschäftsführer Paul Spliethoff zur Begrüßung der Anwesenden.

Trotz der guten Unternehmensstruktur waren sich Paul Spliethoff und Paul Rampelmann einig: „Dem deutschen Handwerk geht der Nachwuchs aus.“

Die Spitzen der christlichen Unionspartei sind einmütig der Meinung, dass der Akademisierungstrend in Deutschland gestoppt werden muss. „Es fehlen die gut ausgebildeten Indianer“, bestätigte Sendker in der lebendigen Diskussion.

Um das Problem des ständig fortschreitenden Facharbeitermangels entgegenzuwirken sowie zu verhindern, dass gut ausgebildete Gesellen nach der Lehre die Firma verließen, habe das Unternehmen Rampelmann und Spliethoff bereits begonnen gegenzusteuern. „Wir finanzieren den Internetanschluss der Auszubildenden mit, zahlen Erholungsbeihilfe und eine Tankkarte gibt es ebenfalls“, betonte Paul Spliethoff.

Von der Politik verspreche man sich Maßnahmen, um das Handwerk in Zukunft wieder attraktiver für junge Mitbürgerinnen und Mitbürger zu gestalten. Doch auch die Situation im Einzelhandel werde stets schwieriger. „Auch wir müssen in Zukunft wieder die Verrechnungssätze anheben, um die gestiegenen Löhne sowie Zusatzkosten abfangen zu können“, erklärte Paul Rampelmann.

Mehr und mehr Kunden würden den Anfahrtsweg durch Warendorf scheuen, um in die Axtbachgemeinde zu reisen. „Wer mehr als 14 Ampeln passieren muss, um zu uns zu finden, der weiß, um wie viel Benzin das Auto leichter ist“, so der Geschäftsführer und er machte sich gleichzeitig stark für die geforderte B64-Nordumgehung.

Im Anschluss an die Diskussionsrunde besichtigte man gemeinsam den Betrieb, der durch gelungene Präsentationen auf Messen und Reitsport-Events auf dem gesamten Kontinent, mittlerweile Anfragen zum bekannten „Reitplatzplaner“ aus aller Welt bekäme.


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