Wohnen im Alter in den Fokus rücken

Diskutierten über Wohnen im Alter: Das Bild zeigt (v. l.) Sonja Buschmann, Ludger Sievert, André Korbach, Robert Strübbe und Tim Jarusch
Diskutierten über Wohnen im Alter: Das Bild zeigt (v. l.) Sonja Buschmann, Ludger Sievert, André Korbach, Robert Strübbe und Tim Jarusch
Beelen (gl). Dass die Bevölkerung immer älter wird, ist ein bekanntes Phänomen, welches jede Kommune vor neue Herausforderungen stellt. Es gilt, Lösungen dafür zu finden, dass ältere Menschen ihren Bedürfnissen entsprechend in Beelen leben können. Die CDU-Ortsunion will dieses Thema vermehrt in den Mittelpunkt der Diskussion rücken und Anträge stellen, damit sich der Rat der Gemeinde mit diesem Thema befasst.

Wie es gehen kann, zeigt beispielsweise die Tagespflegeeinrichtung und „Hausgemeinschaft Ahornweg“ des Vereins Daheim am Rande der Innenstadt von Halle. Diese Einrichtung hatten CDU-Mitglieder im Rahmen der Fortsetzung des im Herbst 2012 begonnen Schwerpunktthemas „Leben und Wohnen im Alter“ besichtigt. Ein besonderes Augenmerk bei diesem Besuch lag vor allem auf dem Konzept der ambulanten Hausgemeinschaft.

Im Anschluss an den Besuch berichtete Robert Strübbe als Ausschussvorsitzender des Sozialausschusses des Kreises Warendorf von der vergangenen Sitzung. Er legte dar, dass es bereits in vielen Kommunen des Kreises Warendorf Plätze in Pflegewohngemeinschaften gibt und dass es auch Planungen zur Errichtung weiterer Pflegewohngemeinschaften gebe. Durch Plätze in den Pflegewohngemeinschaften kann häufig eine stationäre Unterbringung in einem Pflegeheim verhindert oder verzögert werden. Die Pflege kann der individuellen Unterstützung nach Bedürfnissen „zugekauft“ werden. In der Regel ist das Leben in einer Pflegewohngemeinschaft kostengünstiger, da die Pflege als ambulante Pflege abgerechnet wird. Die Beelener Besucher waren sich darüber einig, dass es in Beelen Handlungsbedarf in den Bereichen der Tagespflege und des „Wohnen im Alter“ gibt. Man müsse über Lösungen nachdenken, wo zum Beispiel auch Einrichtungen wie in Halle „einer Alten-WG“ möglich seien. Vielleicht müssten auch Bebauungspläne angepasst werden, um auch im vorhandenen Bestand solche Einrichtungen zu ermöglichen. Vorerst sei es wichtig, das Thema anzupacken, damit zukunftsweisende Konzepte für Beelen erarbeitet werden könnten.


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