Nicht jedes Papier ist für die Wiederaufbereitung geeignet

CDU-Radtour

Bei der Firma Grumbach in Greffen erfuhren die Mitglieder der CDURadtour  aus erster Hand, was mit dem Altpapier passieren muss, bevor  es der Wiederverwertung zugeführt werden kann. Bild: Wiengarten
Bei der Firma Grumbach in Greffen erfuhren die Mitglieder der CDURadtour aus erster Hand, was mit dem Altpapier passieren muss, bevor es der Wiederverwertung zugeführt werden kann. Bild: Wiengarten
Die CDU-Ortsunion hatte am Samstag kein Wetterglück. Kurz bevor die Fahrradtour losgehen konnte, erlebte Beelen noch einen starken Regenguss. Um so erstaunter war Vorsitzender Ewald Grothues, dass sich trotzdem knapp 30 Unentwegte mit ihren Zweirädern auf dem Villers-Ecalles-Platz eingefunden hatten.

Auf schnellstem Wege, weitere Schauer waren in Anmarsch, ging es dann nach Greffen. Dort besichtigte die Gruppe die Firma Grumbach, die insbesondere den Wertstoff Papier wieder der Aufbereitung zuführt. Auch wenn der Betrieb am Wochenende stillstand, erfuhren die Beelener doch, dass mit dem Altpapier eine ganze Menge passiert, bevor es wieder zu einem unbeschriebenen Blatt wird.

Papier ist nicht gleich Papier. Kartonagen sind am beliebtesten, Eierverpackungen hingegen sind schon so oft wiederverwertet worden, dass sich fasst keine Faser mehr finden lässt, und ein mit Farbe durchtränktes Papier ist eher störend im Wiederverwertungskreislauf. Die Firma Grumbach hat deswegen sogar eigene Maschinen entwickelt, die die verschiedenen Papiere trennt. Ganz auf Handarbeit verzichten kann man dabei nicht, denn es kommen auch Papiere an, die in der Mitte mit einer Folie versehen sind (zum Beispiel Zementsäcke).

Die Firma Grumbach, so erfuhren die Beelener, zeichnet sich besonders durch die Innovation und den Ideenreichtum der Firmengründer und deren Nachfolger aus. Weiter wurde deutlich, dass Papier ein wertvoller Rohstoff ist. Am Haus Wibbelt im Landhagen fand der gemütliche Abschluss der Pättkestour statt.

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