Bürgermeisterkandidat Heinz Josef Schulze Kappelhoff zur aktuellen Beschlusslage B 64 n: Bittere Bestätigung für Beelen

Die endgültige Entscheidung des Verkehrsausschusses, dass die B 64 N im Bundesverkehrswegeplan in der Kategorie „Neue Vorhaben mit Planungsrecht im weiteren Bedarf“ eingestuft bleibt, und damit nicht in den vordringlichen Bedarf des Bedarfsplanes eingestellt wird, steht nunmehr fest.

Dies teilte heute Hubert Deittert, MdB und Mitglied des Verkehrsausschusses des Deutschen Bundestages, dem Bürgermeisterkandidaten Heinz Josef Schulze Kappelhoff mit. Die Änderungsanträge der CDU/CSU Bundestagsfraktion seien am 16.6.04 mit den Stimmen von Rot/Grün abgelehnt worden. Die zweite und dritte Lesung des 5. Gesetzes zur Änderung des Fernstraßenausbaugesetzes werde am 1. oder 2. Juli 2004 stattfinden; einzelne Objekte werden dann im Plenum nicht mehr beraten, so H. Deittert weiter. Auch die Änderungsanträge zur Ortsumgehung in Herzebrock und Clarholz seien abgelehnt worden. Dies hat die Konsequenz, dass mit dem Bau der Trasse erst in der Zeit nach 2015 gerechnet werden kann. Beim Bürgermeisterkandidaten Heinz Josef Schulze Kappelhoff löste diese endgültige Entscheidung erhebliche Betroffenheit aus. Die schlimmsten Befürchtungen werden damit Realität: Die Infrastruktur und die dringend notwendige wirtschaftliche Entwicklung in Beelen werden auf Dauer und in extremen Maße gehemmt. Beelen und die gesamte Region erleiden deutliche und unabsehbare Schädigungen. In einem Gespräch bedauerte der heimische Bundestagsabgeordnete Dr. Peter Paziorek gegenüber H.J. Schulze Kappelhoff die jetzt getroffene Entscheidung, daran ändern auch leider die weiteren Lesungen im Bundestag nichts. Rot/Grün habe sich leider in diesen so wichtigen Fragen für die Region absolut nicht zugänglich gezeigt. Bürgermeisterkandidat Schulze Kappelhoff machte abschließend deutlich, dass er in Verbindung mit dem Straßenbaulastträger mit aller Macht die Planung weiter vorantreiben und das Planfeststellungsverfahren einleiten möchte. Wenn eine solches Planreife erreicht sei, bestehe zumindest die kleine Chance, evtl. eine vorgezogene Realisierung zu erreichen, wenn bei anderen Projekten Probleme bei der Planrealisierung auftreten. Für einen solchen, wenn auch kleinen, Hoffnungsschimmer müssten wir dann in Beelen planerisch gerüstet sein.

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