CDU-Familienradtour: Eingehende Informationen zum Thema „Erneuerbare Energien“

Auf dem Anwesen Spliethoff an der Westkirchener Straße erläuterte Hermann Wöstmann aus Warendorf (rechts) den Teilnehmerinnen und Teilnehmern an der CDU-Familienradtour die Funktionsweise und die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten der Photovoltaik. Bild
Auf dem Anwesen Spliethoff an der Westkirchener Straße erläuterte Hermann Wöstmann aus Warendorf (rechts) den Teilnehmerinnen und Teilnehmern an der CDU-Familienradtour die Funktionsweise und die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten der Photovoltaik. Bild
Auf großes Interesse stieß am Sonntag die von der CDU-Ortsunion angebotene Fahrradtour rund um Beelen. Vorbereitet hatten diesen Ausflug Ludger Sievert, Marlies Schürhörster und Manfred Gnegel.

„Wir wollten bewusst für unsere Besichtigungen unterwegs ein Thema wählen, das die Bürgerinnen und Bürger persönlich berührt und zeigt, was in Beelen schon alles umgesetzt wird“, so Ludger Sievert, der sich über die Teilnahme von rund 130 Personen freute. Im Mittelpunkt der Besichtigungen stand das Thema „Erneuerbare Energien“. Dabei wurde den Teilnehmern auf den Anwesen Spliethoff und Farwick deutlich, dass alle regenerativen oder erneuerbaren Energien direkt oder indirekt von der Sonne gespeist werden. Sie sind nicht nur unerschöpflich und reichlich vorhanden, sondern auch durch ihre Einbindung in die natürlichen Kreisläufe der Erde ist absolut umweltverträglich.

Auf dem Anwesen Spliethoff an der Westkirchener Straße informierte Hermann Wöstmann aus Warendorf über die so genannte „Photovoltaik“. Der Name setzt sich aus den Bestandteilen Photos, dem griechischen Wort für Licht, und Volta, nach Alessandro Volta, einem Pionier der Elektrizität, zusammen.

Die Tourteilnehmer erfuhren, dass man unter Photovoltaik die Umwandlung von Strahlungsenergie, vornehmlich Sonnenenergie, in elektrische Energie versteht. Mittlerweile wird diese Methode zur Stromerzeugung auf der ganzen Welt eingesetzt und findet Anwendung auf Dachflächen, bei Parkscheinautomaten, an Schallschutzwänden oder auf Freiflächen. Lebendig und einleuchtend führte der Warendorfer Fachmann aus, welche Möglichkeiten von schonender Energiegewinnung hier auf Nutzer warten.

Auch die Vorführung und Erläuterung der Holzschnitzelheizanlage auf dem Anwesen Farwick stieß auf viel Interesse. Man erfuhr, dass die Nutzung der natürlichen Ressource Holz wieder zunehmend an Bedeutung gewinnt, besonders, weil es sich hier um einen nachwachsenden Rohstoff handelt. Moderne Holzhackschnitzel- Heizungsanlagen erzeugen umweltfreundlich und kostengünstig Wärme zur Versorgung von landwirtschaftlichen oder holzverarbeitenden Betrieben. Aber auch der Betrieb von Nahwärmenetzen ist mit dieser Technik möglich. Im Hackschnitzelkessel werden die Holzschnitzel (Abfallholz) durch den Verbrennungsprozess in ihre einzelnen, gasförmigen Verbindungen aufgespalten.

Auf dem Anwesen Farwick gab es zudem noch einen Einblick in die Strohkranzproduktion, und jedes Kind durfte einen kleinen Strohkranz mit nach Hause nehmen.

Erfreut zeigte sich Ludger Sievert zum Abschluss auch darüber, dass die vielköpfige Gruppe der Radlerinnen und Radler während der gesamten Tour mit dem Wetter ziemlich viel Glück hatte. Unterwegs regnete es kaum, und als der besonders starke Regen am Nachmittag einsetzte, war man schon auf dem Gelände der Jungen Gemeinschaft am Neumühlensportplatz angelangt. Dort klang der Tag gemütlich bei Speisen, Getränken und intensiven Gesprächen über das zuvor Erfahrene aus.

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