FDP unterstützt Wolfram Pott: Wirtschaft, Ortsumgehung und Schule sind „Baustellen“

FDP-Ortsverband für Kandidat Wolfram Pott. (V. l.) Elisabeth Scherello, Paul Spliethoff, Bernhard Hartmann, Bettina Papenbrock, Manfred Hartmeyer, Udo Scherello, Beate Pott, Franz Papenbrock, Wolfram Pott, Christoph Wältermann und Rolf Bonkamp.
FDP-Ortsverband für Kandidat Wolfram Pott. (V. l.) Elisabeth Scherello, Paul Spliethoff, Bernhard Hartmann, Bettina Papenbrock, Manfred Hartmeyer, Udo Scherello, Beate Pott, Franz Papenbrock, Wolfram Pott, Christoph Wältermann und Rolf Bonkamp.
Besser hätte der Einstieg für Wolfram Pott, dem
Bürgermeisterkandidaten von CDU, SPD und FDP in Beelen, nicht sein können. Bei allen drei Ortsparteien stellte er sich in der vergangenen Woche im Rahmen von Versammlungen zur Wahl, und immer bekam er 100 Prozent Zustimmung, zuletzt am Freitag beim Treffen der örtlichen FDP in der Gaststätte „Zur Postkutsche“.

Christoph Wältermann, Vorsitzender der FDP in Beelen, begrüßte den derzeitigen Ersten Beigeordneten der Gemeinde Havixbeck und seine Ehefrau Beate Pott warmherzig, formulierte alsdann
aber auch seine Erwartungen an den Kandidaten. Ein Bürgermeister solle nicht nur seinen Repräsentationspflichten nachkommen, sondern auch, und das vor allem, „Baustellen“ bearbeiten. Er zähle dazu die Wirtschaftspolitik, den Bau der Umgehungsstraße und die Schaffung neuer Gwerbegebiete. Zurzeit, so Wältermann, würden diese
„Baustellen“ nicht genügend bearbeitet. Auch fehle der Freien Wähler-Gemeinschaft (FWG), Mehrheitsfraktion im Beelener Rat, der „Draht nach oben“, sprich zu den Entscheidungsträgern
im Landtag und Bundestag.

Wolfram Pott nahm diesen Faden sofort auf und hob seine Verbindungen zu verschiedenen Mandatsträgern hervor. Im Laufe seines Berufslebens habe er nicht
nur große Erfahrungen in Sachen Verwaltungsführung, sondern auch diverse Kontakte zu wichtigen
Mandatsträgern aufbauen können. Die Interessenwahrnehmung Beelener Belange könne
über die Verbindungen der Parteimitglieder am besten erfolgen, so seine Überzeugung.

Wolfram Pott brachte seine Ziele und sein Verständnis von Amtsführung am Freitag so zu
Gehör, wie er es auch am Montag bei der CDU und am Donnerstag bei der SPD getan hatte („Die Glocke“ berichtete). Gleichwohl ließ er auch aktuelle Bezüge einfließen. So scheine die Schulpolitik ein Wahlkampfthema zu werden. Pott betonte, die Schulen in Beelen würden gute Arbeit leisten, und Bernhard Hartmann, ehemaliger Vorsitzender des
FDP-Ortsverbandes, ergänzte, dass sich die Beelener Schulen im Gegensatz zu so mancher Schule in Warendorf, in einem Top-Zustand befänden. Es wäre doch schade, so Bernhard Hartmann, wenn diese Räume eines Tages leer stehen würden. Wolfram Pott betonte abermals, dass er das Ziel verfolge, einen Realschulzweig nach Beelen zu holen.

In der anschließenden Fragerunde ging es unter anderem darum, wie die drei Parteien, die durchaus verschiedene Programme verfolgten, am Ende auch den
Bürgermeister stützen könnten. „In Sachfragen stehen wir auf Ortsebene hundertprozentig zusammen“, so die Meinung der FDP-Mitglieder, und Anton Bäumker, Vorsitzender des SPD-Ortsvereins, der der Versammlung
beiwohnte, stimmte zu.

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