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18.09.2015 | Die Glocke

Am Grill kommen Bürger mit Lokalpolitikern ins Gespräch

Beelen (kle). Bereits im Mai hatte die CDU Ortsunion Beelen zum „Talk am Grill“ eingeladen, um sich mit den Bürgern bei Bratwurst und Getränken über aktuelle politische und gesellschaftliche Themen auszutauschen. Am vergangenen Mittwoch hatte die CDU erneut zum Grillen ins Haus Heuer eingeladen und trotz des schlechten Wetters fanden sich auch dieses Mal wieder mehrere interessierte Beelener ein.

 

 

 


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17.09.2015 | Die Glocke

Einheitliches Konzept für Umgang mit Flüchtlingen fehlt

Sendker zu Gast im Rathaus

Beelen (jus). Informationen aus erster Hand hat der heimische Bundestagsabgeordnete Reinhold Sendker (CDU) bei einer Zusammenkunft im Beelener Rathaus von Bürgermeisterin Elisabeth Kammann und Kämmerer Erich Lillteicher erhalten. Im Mittelpunkt des Gesprächs stand die in der ehemaligen Von-Galen-Schu- le errichtete Notunterkunft, in der derzeit 250 Flüchtlinge unter- gebracht sind. „Das Verhalten der Gemeinde für ihren Einsatz ringt mir größten Respekt ab“, betonte Sendker. Vor allem auf das bürgerliche Engagement könne man stolz sein. „So viele Menschen helfen freiwillig denjenigen, die in Not sind. Das ist überwältigend“, sagte der Bundestagsabge- ordnete.

Jedoch habe die Errichtung der Notunterkunft auch Probleme mit sich gebracht, die nicht unerwähnt bleiben dürfen, erklärte Bürgermeisterin Kammann. Neben der finanziellen Belastung seien das vor allem logistische und strukturelle Probleme. „We- der Land noch Bund waren und sind auf diesen Flüchtlingsstrom vorbereitet gewesen“, sagte Sendker. Es fehle ein einheitliches Konzept im Umgang mit den Tausenden Menschen, die auf der Suche nach einer sicheren Unterkunft nach Deutschland strömen. „Es ist jede Menge Sand im Getriebe“, brachte es der Bundestagsabgeordnete auf den Punkt. Das konnte Kämmerer Erich Lillteicher nur unterstreichen. Als Beispiel nannte er die ungenügende Kommunikation der Bezirksregierung. „Der Gemeinde war mitgeteilt worden, dass die 250 Flüchtlinge um 18 Uhr in der Notunterkunft eintreffen. Alle freiwilligen Helfer standen parat und warteten. Um 19 Uhr meldete die Bezirksregierung, dass sich die Busse verspäten. Nachts um 3 Uhr bekamen wir den Anruf, dass die Flüchtlinge auf dem Weg sind“, erzählte Lillteicher eine für das konzeptionslose Verhalten symptomatische Begebenheit. „So kann man nicht mit Ehren- amtlichen umgehen“, betonte er.

„Wir als Gemeinde tun unser Möglichstes, um humanitäre Hil- fe zu leisten, aber die Grenzen unserer Kapazitäten sind erreicht“, erklärte Kammann. Sie wünscht sich, dass alle Beteiligten – Bund, Land, Kommunen – gemeinsam nach Lösungen suchen und eine sachliche Diskussion über den Umgang mit den Flüchtlingen führen können. Sie fordert zudem größere finanzielle Hilfe für die Kommunen. Bislang, so Sendker, bleiben die auf „65 Prozent der Kosten sitzen“. Er versprach, diese Punkte in Berlin zu diskutieren. Weiterhin sprachen Kammann und Sendker über die Soforthilfe des Bundes, den Bundes- verkehrswegeplan und den Breitbandausbau.

 

 


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Rufen zur Beteiligung an der Demonstration am Sonntag in Frecken- horst auf: (v. l.) André Kunst, Bürgermeister-Kandidat für Herze- brock-Clarholz mit Tochter, Bettina Papenbrock, Paul Spliethoff, Ewald Grothues und Heinz Hartmeier.
28.08.2015 | Die Glocke/

Initiative unterstützt Freckenhorster

Aufruf zur Demontration

Beelen (gl). Angesichts des laufenden Verfahrens zur Neuaufstellung des Bundesverkehrswegeplanes will die Interessengemeinschaft Bürger für Beelen alle Hebel in Bewegung setzen, um Druck auf die Entscheidungsträger auszuüben, damit der Ausbau der B 64n in den vordringlichen Bedarf Plus eingestuft wird. Denn: „Nur ein leistungsfähiger Ausbau der B 64 kann die Zu- kunft unserer Gemeinde mit den angrenzenden Orten langfristig sichern und unsere Bürger vor Umwelteinflüssen schützen“, heißt es in einer Stellungnahme der Bürgerinitiative. Und weiter: „Wir freuen uns für die Bürger in Freckenhorst, dass die L547 in Freckenhorst in den vordringlichen Bedarf des Landes geplant werden soll. Zuverlässigen Prognosen zufolge wird der Lkw-Verkehr in den kommenden fünf Jahren um 20 Prozent zunehmen.“ Deshalb wollen die Bürger für Beelen die geplante Demonstration in Freckenhorst am Sonntag, 30. August, ab 14 Uhr auf dem Stiftsmarkt unterstützen. Sie rufen weitere Bürger der Axtbachgemeinde auf, teilzunehmen. „Es ist vor der Verabschiedung des Bundesverkehrswegeplans die letzte Chance, Einfluss auf die Politiker zu nehmen“, heißt es von der Beelener Bürgerinitiative. 

 


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27.08.2015 | Die Glocke

Mit Rädern auf der "Tour de Beelen"

Beelen (wie). Zu einer „Tour de Beelen“ hatte am Sonntag die Ortsunion eingeladen. Bei herrlichem Wetter beteiligten sich gut 20 Bürger an der „Pättkes- und Informationstour. CDU-Vorsit- zender Ewald Grothues begrüßte die Radler, ließ einige Tropfen „Kettenöl“ ausschenken und schon bestieg die Radlergruppe die Fahrräder, um in Richtung Klärwerk zu radeln. Auf dem Weg dorthin wurden zwei Stopps eingelegt.

 

 


23.07.2015

Video der Bürgerinitiative „Bürger für Beelen“

Die Bürgerinitiative „Bürger für Beelen“ hat ein Video anfertigen lassen um auf die Verkehrsbelastung in Beelen hinzuweisen:

 


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Stockender Verkehr auf der B 64: Damit soll der Ausbau der Straße Schluss machen – aber das Projekt ist umstritten. Nach dem Runden Tisch in Düsseldorf interpretierten Kritiker und Befürworter die Aussagen des Ministers jeweils in ihrem Sinn. Foto: Kopman
03.07.2015 | Westfälische Nachrichten von Beate Kopmann

Planungswerkstatt für die B64n

Groschek will alle ins Boot holen/Straße und Schiene schneller machen

Das neue Zauberwort heißt „Planungswerkstatt“. Genau die will NRW-Verkehrsminister Michael Groschek ins Leben rufen – wenn die Ausbaupläne für die B 64 Wirklichkeit werden.


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22.05.2015 | Die Glocke

Gespräche am Würstchengrill

Talk am Grill

Beelen (wie) „Talk am Grill“ heißt die neue Veranstaltungsreihe der CDU-Ortsunion Beelen. Gleich die Premiere am Mittwoch konnte als gelungen bezeichnet werden, waren doch trotz des „herbstlichen“ Wetter zahlreiche Interessierte zum Haus Heuer gekommen.



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29.03.2015 | Die Glocke

Einstimmig: CDU setzt auf bewährtes Team

Ewald Grothues im Amt bestätigt

Beelen

(gl). 16:1 – diese Zahlenkombination dominierte am Montagabend die Mitgliederversammlung der CDU Beelen. Denn mit 16 Ja-Stimmen und einer Enthaltung wählten die Anwesenden den Großteil des Vorstands erneut ins Amt.

Ewald Grothues wird die Christdemokraten auch in den nächsten zwei Jahren führen. Ihm zur Seite stehen Maik Uekötter (Stellvertretender Vorsitzender), Manfred Gnegel (Schriftführer), Martin Wibbelt (Kassierer) und die sechs Beisitzer Bernhard Hauke, Bernhard Schürhörster sowie Joachim Fromm, Ludger Growe, Hans-Jürgen Klein und Karl-Heinz Vögeler, die jeweils 17 Ja-Stimmen enthielten.



06.03.2015 | CDU Kreisverband Warendorf

CDU Kreisvorstand und Pro B64n treffen sich in Beelen

Ortsumfahrungen gehören in den vorderen Bedarf

Kreis Warendorf / Beelen. „Die B64n mit den Ortsumfahrungen Warendorf, Beelen und Herzebrock – Clarholz gehören in den vorderen Bedarf“, so CDU – Kreisvorsitzender Reinhold Sendker (Westkirchen) vor Vertretern der „Pro-Umgehungsstraßen-Initiativen“ aus Beelen und Herzebrock.


05.03.2015 | Die Glocke

Christdemokraten gegen Schulumzug

Entscheidung der Fraktion

Beelen (jus). Zu einer Entscheidung ist die Beelener CDU-Fraktion in der Frage zum zukünftigen Grundschulstandort gekommen: „Wir lehnen einen Umzug in die ehemalige Von-Galen-Schule ab“, erklärte Fraktionsvorsitzender Ludger Growe im Gespräch mit der „Glocke“. Der Grund dafür ist ein einfacher: Eine Verlagerung des Grundschulstandorts ist nach Auffassung der CDU zu teuer. „Das können wir uns einfach nicht leisten“, betonte Growe. Schließlich hätte die Gemeinde noch einige weitere Großprojekte wie die Entwicklung von Gewerbe- und Wohnflächen vor der Brust. „Auch dafür brauchen wir Geld. Wenn wir uns mit einem Schulumzug finanziell so beengen, haben wir später keinen Spielraum mehr für andere Bereiche“, fasste der Fraktionsvorsitzende zusammen.

Gemeinsam mit Robert Strübbe und Karl-Heinz Vögeler rechnete Growe vor: Für den Umbau der ehemaligen Von-Galen-Schule fallen laut korrigiertem Konzept des Architekten 1,9 Millionen Euro an. „Darin sind auch die Posten enthalten, die kurz- und mittelfristig anfallen wie neue Fenster und EDV-Installation. Ein Mensaanbau ist nicht eingerechnet“, erklärte Strübbe. Weil die Hauptschule nicht über einen Spiel- und Verkehrsübungsplatz verfügt und auch der Bolzplatz eingezäunt werden müsste, rechnet die CDU nach angeforderten Auskünften der Verwaltung mit weiteren 100 000 Euro Kosten. Von Verwaltungsseite waren zudem Kosten für Unabwägbarkeiten angesprochen worden, wie für einen neuen Eingang und Reparaturen am Dach. Dafür haben die Christdemokraten zehn Prozent der Gesamtkosten geschätzt (205 410 Euro), die bei einem Umzug anfallen könnten. „In der Summe kommen wir – bei Rückzahlung der Zuschüsse an das Land und Abbruch der Grundschule – auf insgesamt 2,8 Millionen Euro für einen Umzug“, so Growe.

Sollte die Grundschule am Standort verbleiben, so rechnet der Architekt mit Renovierungs- und Sanierungskosten von rund 1,78 Millionen Euro. „Dazu kommen Kosten für eine neue Heizung in der Grundschule und der Axtbachhalle“, räumte Vögeler ein. Demnach würde ein Verbleib mit 1,86 Millionen Euro zu Buche schlagen – und damit eine Millionen Euro günstiger ausfallen als ein Umzug.



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