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21.04.2007

Konsens erzielt - Planänderungen für OGS finden breite Zustimmung

enn wenn auch Ratsmitglied Hubert Bäumer (CDU) gegen die entsprechenden Beschlussempfehlungen stimmte (Fraktionskollege Bernhard Hauke dokumentierte seine Vorbehalte durch Stimmenthaltung), so tat er das, eigenen Aussagen zufolge, weil er sich mit dem Kostenrahmen nach wie vor nicht einverstanden erklären könne. In der Sache indes sei er bereit, die vorgetragenen Planungsänderungen anzuerkennen und den Mehrheitsbeschluss zum Entwurf des Beelener Architekturbüros Hartmann mitzutragen.



Architekt Volker Hartmann hatte zuvor die in der Zwischenzeit vorgenommenen und auch auf Anregungen der Schulleitung beruhenden Änderungen des Planentwurfs vorgestellt. So sollen jetzt beispielsweise die künftigen Gruppenräume, die in bisherigen Klassenräumen untergebracht werden sollen, nicht mehr starr voneinander getrennt sein, sondern baulich dahingehend verändert werden, dass sie eine variable Nutzung und unter anderem Rückzugsmöglichkeiten für kleinere Kindergruppen ermöglichen. Außerdem wurde ein weiterer Ausgang eingeplant, der gleichzeitig den Zweck eines zusätzlichen Rettungswegs erfüllen kann. Raumgewinn bringt die Einbeziehung des hinteren Flurbereichs, der so gestaltet werden soll, dass er auch als so genannte „Aktionsfläche“ genutzt werden kann. Abtrennungen durch textile Vorhänge sollen ebenso zur Verbesserung der Aussichtsmöglichkeiten beitragen, wie Einscheiben-Sicherheitsverglasungen an beiden Seitenwänden des künftigen Besprechungsraumes.



In der Küche sollen möglichst geringe Veränderungen der baulichen Gegebenheiten vorgenommen werden. Der Waschraum, der nicht zuletzt für die Unterweisung der Kinder in der Zahnpflege von Bedeutung ist, soll im bisherigen Kartenraum eingerichtet werden. Eine bessere Belichtung des Flurs soll durch eine Vergrößerung der Eingangstür erreicht werden.



Auch die Planung des Anbaus für die Ersatzklassenräume ist variiert worden. Schulleiter Martin Heinrichs brachte seine Genugtuung darüber zum Ausdruck, dass die neuen Klassenräume nun so dimensioniert würden, dass sie die Umsetzung zeitgemäßer Unterrichtskonzepte ermöglichten. Mit der Planung in ihrer jetzigen Form könnten er und das Kollegium sich durchaus einverstanden erklären. Wichtig sei dabei insbesondere, dass weitere Nutzfläche hinzugewonnen worden sei.



Wenn man ihn frage, erklärte Heinrichs, der während der Sitzung als beratendes Ausschussmitglied „auf Zeit“ hinzugenommen worden war, ob er mit der Planung zufrieden sei, so könne er antworten: „Ja, sehr“. Wenn man ihn allerdings fragen sollte, ob er nun wunschlos glücklich sei, so müsse er ehrlicherweise mit einem „Nein“ antworten.



Denn seine Idealvorstellungen sähen Klassen von 70 Quadratmeter Nutzfläche mit zusätzlichen Nebenräumen vor. Das seien dann Klassenräume, die noch einen Schritt weiter in Richtung einer modernen, zukunftsorientierten Schule gingen. Er wisse um die finanzielle Situation der Gemeinde und neige auch selbst eher zur Sparsamkeit, scheue sich aber dennoch nicht, so Heinrichs, Rat und Verwaltung zu bitten, eventuell auch in dieser Richtung weiterzudenken.

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