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08.06.2007

CDU Beelen besuchte Minden

ls die Gruppe in Minden angekommen war, erlebte sie dank einer sachkundigen, aber keineswegs trockenen Stadtführung einen Streifzug durch die Geschichte der 798 gegründeten Stadt.
Drei Schwerpunkte wurden hierbei gesetzt. Erstens wurde Minden als Kirchenstadt vorgestellt. Zentrales Bauwerk ist hierfür der beeindruckende Dom, dessen Geschichte bereits im 8. Jahrhundert beginnt und der Romanik und Gotik in sich vereint. Zweitens erlebte die Gruppe die vielfältigen baulichen Beispiele der sogenannten Weserrenaissance. Dieser besondere Baustil des 16. und 17. Jahrhunderts darf als spezieller Stil bezeichnet werden, der im Wesentlichen Elemente der italienischen und westeuropäischen Renaissance in sich vereint. Drittens stellte sich Minden als Preußenstadt vor. Denn ab dem Westfälischen Frieden von 1648 war es brandenburgisch-preußische Verwaltungs-, Festungs- und Garnisonsstadt. Zeugnisse des Preußentums begegnen dem Besucher auf Schritt und Tritt. Die Gebäude des preußischen Klassizismus zeigen den Einfluss des bekannten Baumeisters Karl Friedrich Schinkel.

“So eine Stadtführung kann natürlich nur einige erste Eindrücke vermitteln. Sie hat aber einen sehr guten Überblick über die bewegte Historie und Kunstgeschichte Mindens gegeben. Insbesondere ist es toll, Geschichte vor Ort zu erleben und sie sozusagen “zu ergehen”. Den Teilnehmern, die den Stadtführer durchaus nicht vor Fragen verschont haben, hat es viel Spaß gemacht”, erklärt Ewald Grothues, Vorsitzender der CDU Beelen.

Im Anschluss an die Stadtführung durfte die Beelener Gruppe erleben, wie auf einer Schiffmühle an der Weser Korn nach alter Art gemahlen wurde.
Schiffmühlen wurden vor allem im Mittelalter und der jüngeren Neuzeit an den größeren mitteleuropäischen Flüssen eingesetzt. Heutzutage haben sie ausgedient. Allerdings wurde zum 1200jährigen Stadtjubiläum Mindens eine solche Mühle originalgetreu nachgebaut - die einzige betriebsbereite dieser Art in Deutschland.

Den Abschluss fand die Tagestour mit einer Weserrundfahrt. Hierbei wurde das Schiff von der Weser in den Mittellandkanal geschleust und überwand einen Höhenunterschied von 13 Metern in nur sieben Minuten.
Grothues weiter: ”Was wäre ein Besuch Mindens ohne eine Fahrt auf der Weser? Hier hatten wir nicht nur die Gelegenheit die herrliche Gegend zu genießen, sondern auch miteinander bei Kaffee und Kuchen ins Gespräch zu kommen.”

Als Resümee der Fahrt bietet sich die Aussage eines Teilnehmers an: ”Ein gelungener Tag!”

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